Prof. Dr. Peter Berger / Tel. 040 22 85 35 17 / E-Mail: info@professore.de

Basisthemen von Good Leadership Practice

VERSTÄNDNIS VON FÜHRUNG

Führungskräfte haben die Aufgabe, die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fordern und zu fördern. Gut sind Sie als Führungskraft dann, wenn Sie es schaffen, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu zu bewegen, aus eigener Überzeugung mit aller Kraft zum Gelingen der Unternehmensziele beizutragen. Dafür kann es keine Patentrezepte geben, obwohl in der Managementliteratur immer wieder so getan wird. Erster Schritt auf Ihrem Lernweg wird es deshalb sein, sich in Ihrem Unternehmen mit seiner Führungskultur und -struktur und seinen Menschen als Führungskraft zu orientieren. Was erwarten Ihre Vorgesetzten und was Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ihnen? Ihre Aufgabe wird es sein, mit Ihrem Vorgesetzten in einem Zielfindungsprozess Ihre Führungsrolle und Ihre Führungsaufgaben zu klären. Bei Good Leadership Practice erhalten Sie dazu Hilfestellung.

Stichworte: Führungsfunktion und Führungsrolle, Führungsstile, Führungs- und Managementkonzepte im Wandel der Zeiten, Anforderungen an modernes Führungsverhalten

MENSCHENBILDER

Das Bild, welches wir von „dem Menschen“ haben, beeinflusst unser Verhalten zu den Menschen, mit denen wir zusammen leben und arbeiten. Darum ist es für Führungskräfte sehr wichtig, sich über ihr eigenes Menschenbild Gedanken zu machen. Bei Good Leadership Practice bieten wir Raum dafür, über unsere Menschenbilder und ihre Folgen zu reflektieren. Mit dem Menschenbild der Humanistischen Psychologie erhalten Sie ein Modell, nach dem Sie sich mit Hilfe der Coachs Verhaltensregeln für Ihre eigene Führungstätigkeit konstruieren können.

Stichworte: Menschenbilder und Persönlichkeitstheorien, Tayloristisches Menschenbild gestern und heute, Menschenbild der Humanistischen Psychologie, Kooperative Führung, Zukunftsbild Gute Führung

MOTIVATION

Ist es wirklich eine der wichtigsten Führungsfunktionen, Mitarbeiter zu motivieren? Kann das überhaupt funktionieren? Was erreiche ich mit Belohnung und Bestrafung? Warum ist der Unterschied zwischen Lob und Anerkennung so entscheidend für die Leistungsmotivation meiner Mitarbeiter? Bei Good Leadership Practice lernen Sie, wie Motivation in Ihrem Unternehmen funktionieren kann. Gemeinsam mit Ihren Seminarkollegen erarbeiten Sie sich Praxismodelle zum motivierenden Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzten.

Stichworte: Menschliches Verhalten in Sozialen Systemen, Soziales Lernen, Self-fulfilling Prophecy, Motivationstheorien, Kontrolle und Reaktanz, Leistungsmotivation, Intrinsische Motivation, Anreizsysteme / Boni

VERANTWORTUNG

Mit dem Begriff „Verantwortung“ von Führungskräften wird häufig sehr lax umgegangen. Da ‚haben‘ Manager die Verantwortung für ihre Mitarbeiter, da wird Verantwortung mit Schuld gleichgesetzt, da wird Verantwortung an Untergebene ‚abgegeben‘. In Good Leadership Practice reflektieren Sie darüber, was Verantwortung für Sie persönlich bedeutet und wie Sie als Führungskraft in Ihrem Unternehmen damit umgehen wollen.

Stichworte: Verantwortung vs. Schuld, Fachverantwortung, Juristische Verantwortung, Fehler und Fehlerkultur, Verantwortung in verschiedenen Unternehmenskulturen

SELBSTVERANTWORTUNG

Wenn Sie selbstverantwortlich handeln, dann übernehmen Sie die Verantwortung für sich selbst. Nehmen Sie das wirklich ernst, so hat das Konsequenzen für Ihr gesamtes  Führungsverständnis. Sie übernehmen dann Verantwortung für Ihre Handlungen, Ihre Gedanken und für Ihre Gefühle. In Good Leadership Practice üben Sie in Teamarbeit, wie Sie einer solchen umfassenden Selbstverantwortung in Ihrer Führungsrolle gerecht werden.

Stichworte: Zuständigkeit für die eigenen Anliegen, Aufgaben delegieren – Verantwortung übernehmen lassen, Wählen und Entscheiden, Commitment, Konstruierte Wirklichkeit – andere Perspektiven akzeptieren, Verstehen ist unwahrscheinlich

FÜHREN IN DIE SELBSTVERANTWORTUNG

Was wäre, wenn Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Selbstverantwortung führen würden? Dann müssten Sie lernen loszulassen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erlauben, ihren Arbeitsprozess eigenverantwortlich zu gestalten. Sie müssten einen Rahmen schaffen, der Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermutigt und befähigt, ihre Arbeit hervorragend zu tun. Dazu würde auch eine fehlerfreundliche Arbeitsorganisation gehören. Das umfasst u.a. die Vermeidung fehlerkritischer Prozesse sowie eine Fehlerkultur, in der Fehler keine Sanktionen nach sich ziehen, sondern das Lernen anstoßen. Bei Good Leadership Practice werden Sie für Ihre Führungsspanne ein Modell eines solchen Ermöglicher-Rahmens entwickeln und es in Gruppen und mit den Coachs diskutieren.

Stichworte: Führungsaufgaben: Loslassen, Machenlassen, Rahmenbedingungen für Hoch-leistung schaffen, Fehlerkultur fördern, Belohnung und Bestrafung vermeiden, Feedback und Konfrontation statt Bewertung und Kritik, Subjektivität bei Beurteilungen beachten, Verhandeln und Vereinbarungen treffen

DIE FÜHRUNGSKRAFT ALS VORBILD

In vielen Unternehmen herrscht die Vorstellung, dass Vorgesetzte sowohl fachlich wie auch menschlich Vorbild für ihre Mitarbeiter sein sollten. In Good Leadership Practice werden Sie darüber reflektieren, ob und wie Sie Vorbild für Ihre Mitarbeiter sein wollen. Werden Sie als fachliches Vorbild überhaupt gegenüber den hoch spezialisierten Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter bestehen können? Als menschliches Vorbild kommen Sie leicht in die Elternrolle gegenüber Ihren Mitarbeitern. In Good Leadership Practice entwickeln Sie in Gruppenarbeit Modelle dazu, wie Sie Ihre Mitarbeiter durch eigenen Einsatz und eigene Überzeugung zu Hochleistungen inspirieren können, ohne ihnen dabei als charismatischer Führer die eigene Verantwortung zu nehmen.

Stichworte: Fachliches Vorbild und die Folgen, Menschliches Vorbild und die Folgen

KOMMUNIKATION

Ohne Kommunikation keine Beziehung! Führung ist aber Beziehung. Deshalb befassen wir uns in Good Leadership Practice sehr ausführlich mit Kommunikation im Allgemeinen und mit Führungskommunikation im Besonderen. Wir vermitteln Ihnen Analyseinstrumente und Sie werden in Rollenspielen ergründen, welche „Botschaften“ wir tagtäglich an andere Menschen senden, meist, ohne dies zu bemerken. Sie werden erkennen, welchen Einfluss Ihr Gegenüber auf Sie und Ihr Kommunikationsverhalten hat und warum Sie „immer wieder auf die selben Tricks hereinfallen“. Ausführlich werden Sie mit der Transaktionsanalyse vertraut gemacht, die Eric Berne zunächst für die klinische Psychiatrie entwickelt hat und die sehr nützlich für eine konstruktive Interaktion mit anderen Menschen ist.

Stichworte: Kommunikation ≠ Informationsaustausch, Abschied von der „Sachlichkeit“, Die Kunst, sich verständlich machen, Grundlagen der Kommunikationsanalyse (Nachrichtenquadrat, Teufelskreisschema etc.), Systemische Perspektive: Kommunikationsstile und Transaktionsanalyse, „Was ist gut daran…?“

GESPRÄCHSFÜHRUNG

Der Alltag von Führungskräften ist geprägt von Gesprächen mit unterschiedlichsten Menschen. Grundvoraussetzung für erfolgreiche Gesprächsführung ist die innere Haltung dem Gesprächspartner gegenüber und die grundsätzliche Fähigkeit, sich verständlich zu machen. Sie werden die „Grundregeln der Gesprächsführung“ auf Ihre Führungspraxis zuschneiden und sich in Gruppen erarbeiten, wie Sie sich in einem konkreten Gespräch und in Präsentationen am besten verständlich machen. Sie erlernen Instrumente der Gesprächsführung und üben es, Mitarbeitergespräche professionell zu führen.

Stichworte: Grundpositionen, Redefinieren, Psychologische Spiele, Grundregeln der Gesprächsführung, Instrumente der Gesprächsführung, Mitarbeitergespräche, Vereinbarungen treffen und Regelverstöße konfrontieren

GESPRÄCHSTECHNIKEN

Die Managementliteratur empfiehlt oft Gesprächstechniken, die dazu dienen sollen, das Gegenüber zu manipulieren. Es kann aber für eine ernsthaft agierende Führungskraft nicht darum gehen, eigene Ziele an die Mitarbeiter „zu verkaufen“. In Good Leadership Practice lernen Sie, in Augenhöhe zu verhandeln, die Sichtweisen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahrzunehmen und mit ihnen fair umzugehen. Sie üben, überzeugend zu argumentieren und systematisch Feedback zu geben und anzunehmen. Manchmal kann es nötig sein, sich gegen verbale Angriffe zur Wehr zu setzen. In Good Leadership Practice geben wir Ihnen hierzu eine breite Palette an professionellen Übungsbeispielen.

Stichworte: Gesprächstechniken, Sich gegen Angriffe effektiv wehren und zum produktiven Gespräch zurückkehren, Manipulative Scheinargumente erkennen, Rhetorische Tricks durchschauen, Überzeugend argumentieren, Feedback-Gespräch, Verhandlungstechniken, Sicher und überzeugend präsentieren

ARBEITEN UND FÜHREN IN TEAMS

„Teamarbeit“ gilt als einer der entscheidenden Schlüsselfaktoren für unternehmerischen Erfolg. In Teams arbeiten aber unterschiedlichste Charaktere zusammen und ergänzen sich mit ihren unterschiedlichen Qualifikationen. Damit Teams gute Leistungen erbringen, müssen sie sorgfältig zusammengestellt und professionell geführt werden. Dazu sind Kenntnisse über Teamrollen, Teamentwicklung und Teamführung erforderlich. In Good Leadership Practice lernen Sie, mit professionellen Methoden der Teamrollenanalyse und der Teamentwicklung umzugehen und Sie erhalten Hinweise dazu, wie Sie die Teammitglieder dazu befähigen, ihre volle Leistung im Team zu erbringen.

Stichworte: Grundlagen der Gruppen- und Teamarbeit, Teamrollen und Teamrollenanalyse, Teamphasen, Der Weg zum Team, Zielfindungsprozess, Herstellung von Commitment, Kommunikationsregeln, Anforderungen an die Teamführung, Organisation von Projektteams, Laterale Führung, Teamentwicklung führen, Teamarbeit optimieren

ZIELVEREINBARUNGEN

Methoden des „Führens mit Zielen“ gelten als wichtige Führungsinstrumente. Dabei wird auf unterschiedliche Weise versucht, die Ziele des Unternehmens mit denen der Mitarbeiter zu verbinden. Dies geschieht immer im Spannungsfeld zwischen Zielvorgabe und Zielvereinbarung. In Good Leadership Practice lernen Sie die Schritte der „Goalsetting-Phase“ und der „Performance Review“-Phase kennen. Sie entwickeln ein Modell für einen Zielvereinbarungsprozess in Ihrer Führungsspanne. Dann üben Sie in Gruppenarbeit, ein professionelles Zielvereinbarungsgespräch zu führen und die vereinbarten Ziele zu spezifizieren und zu formulieren.

Stichworte: Zieltheorien, Zielvereinbarungskreislauf, Zielfindungsprozess, Zielvereinbarungsgespräch, Formulierung und Vereinbarung von Zielen, Performance Review, Incentivierung, Folgemaßnahmen

KONFLIKTMODERATION

Führungskräfte müssen sich professionell mit Konflikten auseinandersetzen können. Bei Good Leadership Practice lernen Sie, wie Konflikte entstehen, wie Sie sie erkennen und welche Eskalationsstufen denkbar sind. Sie lernen Methoden der Konfliktmoderation kennen und Sie üben anhand Ihrer eigenen Erfahrungen und in Rollenspielen, wie Sie mit Konflikten in der Praxis umgehen können.

Stichworte: Entstehung von Konflikten, Eskalationsstufen und ihre Handhabung, Konfliktmanagement oder Konfliktmoderation? Konfrontieren statt kritisieren, Das Konfliktgespräch, Methoden der Konfliktmoderation

 

Weitere Themen sind in Workshops verfügbar

INNOVATIONS-PLANSPIEL
BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
HUMAN RESOURCE MANAGEMENT
PERSONALENTWICKLUNG
ARBEITSRECHT
PROJEKTMANAGEMENT
CHANGEMANAGEMENT
GESUND FÜHREN

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